Abfahrt von:

TRAM Zugabfahrten können sich aus technischen Gründen ändern. Wir entschuldigen uns im Voraus für die Missverständnisse

Bratislava » Wien - 18.10.2018

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Ongoing exhibitions

2. 8. - 2. 8.

Jakub Pišek & Tomas Danielis

Sound - dance performance based on dialogues inspired by the show SUVENÍR (Platform 1-12) / in cooperation with the Platform 1 - 12.

20. 6. - 30. 11.

Soft norm + Social Design

Student exchange / Soft norm (AFAD Bratislava, SK) x Social Design - Arts as Urban Innovation (Universität für angewandte Kunst Wien, AT) 20. Juni/ Mitwoch 2018 vernisage von 18 bis 20 Uhr Wien Westbahnhof, Bahnsteig 1, Wien Das Projekt TRAM, das Wien und Bratislava sowohl metaphorisch als auch physisch verbindet, präsentiert eine gemeinsame Ausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien und der Hochschule für bildende Kunst in Bratislava: Studierende der Abteilung „Social Design – Arts as Urban Innovation“ (Brigitte Felderer) und der Plattform „Soft Norm“ ( Martin Piaček) zeigen ihre Projekte, die sie seit Jahresbeginn erarbeitet haben. Künstler: Gabriela Halás, Magdalena Hubauer, Sebastián Komáček, Stano Krajči, Juraj Mydla, Martin Piaček, Lukas Weithas, Anne Zühlke Das Wagon Wide Web von Magdalena Hubauer, Lukas Weithas und Anne Zühlke sammelt Erfahrungen und Alltagswissen von PendlerInnen zwischen den beiden Hauptstädten Bratislava und Wien. Im Rahmen eines digitalen und partizipativen Kunstwerks wird dieses Wissen zugänglich. Projekt ist hier online Wer sind die PendlerInnen? Was verursacht das regelmäßige Pendeln zwischen zwei Nationen? Das Wagon Wide Web installiert einen virtuellen Waggon im realen Waggon. Eine digitale Plattform ermöglicht den Blick aus der Vogelperspektive auf den Waggon mit seinen 44 Sitzplätzen und dem angeschlossenen Fahrradabstellplatz. Die Passagiere können sich über die Sitznummern selbst verorten, die Geschichte ihres Sitzplatzes verfolgen oder fortsetzen, indem sie die bereitgestellten Audiofeatures kommentieren oder ihre eigenen Inhalte in Form von Sprachnachrichten, Text oder Bildern teilen. Geschichten von PendlerInnen können gehört, gesehen und geteilt werden. Das Ergebnis ist ein ständig wachsendes und sich veränderndes Reiselogbuch, ein bewegliches Gedächtnis, das nach Projektende ausgewertet werden kann. Von Juli bis November 2018 ist das Wagon Wide Web für Reisende zugänglich. Die virtuelle Plattform Wagon Wide Web wurde von Helen Stefanie Schneider gestaltet und programmiert. + Transdelicious ist ein Gemeinschaftsprojekt von Gabriela Halás, Sebastian Komacek, Stanislav Krajci, Juraj Mydla und Martin Piaček. Es besteht aus Bildern von Speisen, lokalen wie internationalen. Für viele MigrantInnen ist die Zubereitung von traditionellen hausgemachten Speisen ein attraktives und naheliegendes Einkommensmodell. Food- Fotografien werden durch Hashtags ergänzt, die auf unsere Instagram-Plattform verweisen und die Poesie rund um das Thema Essen erweitern und vorantreiben. Nicht nur Liebe geht durch den Magen! Die Peristaltik des Verdauungstrakts bringt Menschen, Unternehmen, Ökosysteme und nicht zuletzt das globale Klima in Bewegung. Üblicherweise nehmen wir Speisen als wohlschmeckend oder eklig wahr. Längst gewinnt jedoch auch die Optik unserer Nahrung zunehmend an Bedeutung und immer öfter besteht der erste Gang daraus, ein Essens-Bild in sozialen Netzwerken zu teilen. Das Projekt Transdelicious möchte andere Perspektiven auf Essen und Nahrung anregen. Welchen Einfluss hat Ernährung auf unsere Gesundheit? Woher kommen die Zutaten und woher Rezepte? Wer bereitet unser Essen zu? Werden diese Menschen für ihre Arbeit angemessen entlohnt? Welchen sozialen Status haben die, die unser Essen zubereiten? Und in welchem Zusammenhang stehen globale Veränderungsprozesse mit dem, was wir essen? ... SOFT NORM*: Vom historischen Bewusstsein zum zivilen Bewusstsein in der bildenden Kunst ist ein hybrider Kunstkurs für Studierende der bildenden Künste. Er konzentriert sich auf die Entwicklung einer zivilgesellschaftlichen Identität mit Hilfe der Geschichtsschreibung, Kunstgeschichte, Kunsttheorie und damit zusammenhängender sozialer und politischer Vorträge. Zusätzlich werden in den Kurs Kunstpraktiken eingeführt, die von den Geschichts- und Sozialwissenschaften beeinflusst werden. Der Kurs endet mit einer praktischen künstlerischen Recherche der Teilnehmer. Der Kurs soll zivilen Aktivismus und den Einsatz neuer künstlerischer und aktivistischer Praktiken fördern. Dies soll durch die Einführung von Transdisziplinarität erreicht werden, bei der Gastdozenten theoretische Vorlesungen mit fachspezifischer Methodik geben, begleitet vom praktischen Kurs des Dozenten. Zusätzliche Sitzungen helfen, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Die Schüler werden ermutigt, ihre eigene Definition von Aktivismus zu erarbeiten und mit verschiedenen Ansätzen (von radikalen bis zu gemäßigten) zu experimentieren. Gastdozenten vermitteln den Diskurs und die Interdisziplinarität über den Rahmen des festen Bildungsplans der Akademie der bildenden Künste in Bratislava hinaus. Das Social Design-Arts as Urban Innovation department ist um Projekte kollektiver Arbeit herum organisiert, in denen wir die Erfahrungen, das Wissen und die Netzwerke des jeweils anderen austauschen, um mit den herausfordernden Kontexten der städtischen Dichte und des gesellschaftlichen Wandels umzugehen und darüber nachzudenken. Unsere Projekte sind vielleicht nicht so leicht als Kunstwerke zu bezeichnen. Deshalb sprechen wir oft von künstlerischer Arbeit, die sich durch gemeinsame Aktionen und gemeinsame Planung den gesellschaftlichen Bedingungen stellt. Die Methodik unserer Arbeit ist geprägt von offenen Strukturen, interdisziplinären Innovationen, kollektiven Bemühungen, praktischem Mut sowie theoretischen Risiken und nicht zuletzt viel Geduld mit und in dem Prozess. Unsere kulturellen und sozialen Hintergründe sind in produktiver Weise vielfältig, die Inhalte des Wissens unterscheiden und ergänzen sich und fördern somit reale Projekte im freien Rahmen eines Hochschulprogramms. Als Social Designer pendeln wir zwischen verschiedenen Rollen - wir sind Helfer, Moderatoren und Akteure, die nur darauf warten, einzugreifen. Individuelles Engagement, die Fähigkeit, unerwartete Ansätze zu generieren, empathisches Denken und die Bereitschaft, ohne zu zögern zu agieren, sind zweifellos persönliche Voraussetzungen für die Einschreibung in dieses Masterprogramm. Im Social Design Studio wird Solidarität als eine sozio-politische Kategorie angesehen, die eine Out-of-the-Box-Antwort verlangt. Ziel ist es, ein Umdenken zu provozieren und neue Ideen zu generieren, die zu einem gesellschaftlichen Wandel führen können. Alle Projekte und Kooperationen zeigen ein erklärtes Interesse an einer aktiven und kritischen Einflussnahme auf die Gesellschaft. Kurz und gut: Wir lehnen es ab, vor der Zukunft zu kapitulieren!

19. 2. - 30. 11.

Flip books on tour !

Den Passagieren der Zugstrecke Wien / Bratislava wird ein besonderes Kunsterlebnis geboten. 12 Künstlerinnen und Künstler aus Österreich, Slowakei und anderen Ländern haben sich dem Daumenkino (flip book) angenommen. Diese kleinformatigen Bücher zeigen kleine Bildsequenzen vom Reisen, Ankommen und Weiterfahren. Bildgeschichten, die beim schnellen Blättern mit dem Daumen lebendig werden. Es hat seinen besonderen Reiz, während der Zug- Fahrt die Daumenkino zu bedienen, Geschwindigkeit und Rhythmus der einzelnen Sequenzen sind selbst zu bestimmen. Die kleinen Filme regen die Phantasie an und verführen die Betrachter und Betrachterinnen ihr „eigenes Kopfkino“ weiterzuträumen. Umelci / Künstler / Artists : Martin Bruner aka „Sombreo“, Bettina Egger (A) , Wolfgang Matzl (A) , Edith Stauber (A), Herbert Stöger (A) + Alina Staicu (RO), Eggy und Jacky A), Daniela Krajcova (SK), Thomas Kriebaum und Sohn (A), Sibylle Vogel (A), Igor Przybylski (PL), Lote Vilma Vītiņa (LV) Kurátor / Kurator /Curator/ : Gottfried Gusenbauer (A)

16. 5. - 30. 11.

Ausstellung / Connection

Internationalen Ausstellung im Konzept des Curatorial Studies Institute.   Die Ausstellung Connections dreht sich um das Verbinden. Verbunden werden die Zugreisenden mit der Kunst, mit Städten, Ländern und anderen Menschen. Wir verwandeln den Zug nach und nach in eine Galerie. Wir haben bildende KünstlerInnen eingeladen, Werke zu schaffen, die uns von der Alltäglichkeit und der Routine des Reisens ablenken. Mit Ihnen wollen wir über das Reisen reden, über die Arbeit, zu der Sie unterwegs sind, über die Migration, über Themen, die uns in der Vergangenheit verbunden haben, und über die gemeinsame Zukunft. Wir laden Sie ein, sich an dem Gedankenspiel zu beteiligen und kritisch darüber nachzudenken, wer wir sind und wohin wir unterwegs sind.   künstler: Dano Dida, Alena Foustková, Oto Hudec, Deana Kolenčíková, Daniela Krajčová, Kundy Crew, Otis Laubert, Stano Masár, migrantas.org, David Reitšpís, Magda Stanová, Ivana Šáteková, Tomáš Vaněk   curator : Juraj Čarný production: Dano Dida opening + party production: Martina Ivičič graphic design: Stano Masár PR: Mirka Ábelová mehr über Kunstwerke Beim Betreten des Zugs bemerken Sie Fotos von Klingeln an Wohnhäusern in Wien und Bratislava. Alena Foustková beschäftigt sich seit langem mit der Migrations - und Flüchtlingsproblematik. In ihrem aktuellen Projekt stellt sie die Frage, wen man sich (nicht) als Nachbarn wünschen würde. Tomáš Vaněk hat mehrere (versprühte) Sicherheitskameras im Zug platziert, die für eine erhöhte Sicherheit der Reisenden und der Ausstellung Sorge tragen. Außerdem hat er den Waggon um einige Steckdosen „ergänzt“. Otis Laubert hat einen fiktiven Speisewagen kreiert, der Ihre Reise versüßen wird. Für die Vernissage und noch mehrmals in diesem Jahr wird er auch einen Schlafwaggon im Kunst-Zug TRAM anbieten. Stano Masár zeigt eine Serie goldener Piktogramme. Im Zug sind die 10 teuersten Kunstwerke der Geschichte
zu sehen (z.B. von Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Paul Cézanne, Gustav Klimt). Auf den Sitzen finden Sie sein poetisches Reservierungssystem für Reisen durch die Zeit, Träume und Ideen. Die Reservierungs- folder enthalten Fahrkarten, mit denen er Sie auf einen poetischen Spaziergang aus Wien oder Bratislava über den Bahnhof „Poesie“ bis zum Bahnhof „Wolke“ einlädt, von der „Stille“ bis zu den „Träumen“, von der „Media- tion“ bis zum „Glück“, aber auch vom „Hoax“ zur „Diktatur“. In den Reservierungsfoldern finden Sie auch Aufkleber der Aktivistengruppe Kundy Crew mit dem Motiv „Ich bin kein Rassist, aber...“. Die Fahrkarten und Aufkleber können Sie als Souvenir behalten. Die argentinisch-deutsche Gruppe migrantas.org präsentiert eine Serie gelber Piktogramme, die sensibel die Migrations - und Flüchtlingsproblematik reflektieren. Eines der Piktogramme ist auch als Postkarte gestaltet, die Sie mitnehmen können. Die Sozialarchitektin Daniela Krajčová konzentriert sich auf die Pflegerinnen, die regelmäßig zur Arbeit nach Österreich fahren. Textfragmente aus Gesprächen verbindet sie mit fiktiven Porträts und Zeichnungen von Wiener Sehenswürdigkeiten, die sie mit den Gegenständen kombiniert, welche die Pflegerinnen bei ihrer verdienstvollen Arbeit benötigen. Oto Hudec hat für sein Sozialprojekt eine Kindergruppe aus der bekannten Plattenbau-Siedlung Luník IX in Košice zu einem faszinierenden dreitägigen Ausflug nach Wien eingeladen, dessen Ergebnis ein Reiseführer sein wird, den die Kinder selbst gestalten. Ivana Šáteková hat einen Stempel im Zug platziert. Wer ihn findet, kann selbst eine ihrer Originalgraphiken erzeugen, mit denen sie die slowakische Folklore kritisch kommentiert. Die partizipative Installation von Dano Dida lädt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der zentraleuro- päischen Region ein – man kann Österreich-Ungarn und die Tschechoslowakei teilen und neu zusammensetzen. Magda Stanová kommentiert mit ihren Zeichnungen auf den Tischchen der Waggons ihre ungewöhnlichen Reiseerlebnisse. Sie führt uns nach Venedig, Zürich, Lugano, auf die Burg Devín (Theben) und nach New York. Deana Kolenčíková zeigt ein Projekt, das ursprünglich für den Wettbewerb Train Cover Project des Kunst- Zugs TRAM bestimmt war. Sie belegte im Wettbewerb den zweiten Platz hinter der polnischen Künstlerin Marta Kopyt. Die Installation „Deutsch-slowakisches Wörterbuch“ ist an den verschiedensten Stellen im Zug versteckt. David Reitšpís hat eine Serie von Piktogrammen für die Haltestellen der ursprünglichen Pressburger Bahn entworfen, die ab 1914 Wien und Bratislava verband und als Inspiration für das Projekt TRAM diente.

26. 9. - 16. 1.

Nicole Six / Paul Petritsch

Haus der Geschichte Österreich & TRAM möchte Sie zur Eröffnung der Ausstellung einladen Lost and found Nicole Six / Paul Petritsch Kuratoren: Monika Sommer, Juraj Čarný Eröffnung: September 25, 10-12 am Wien Westbahnhof Gab es jemals in Ihrem Leben einen Gegenstand, der Ihnen so teuer war, dass Sie ihn niemals aufgeben wollten? War er Ihnen so wichtig, dass Sie ihn am liebsten im Tresor aufbewahren oder in die Sammlung Ihres Privatmuseums aufnehmen wollten? Und hatten Sie das Pech, dass er Ihnen verloren ging oder gestohlen wurde? Wenn ja, sind Sie hier richtig. Wenn nicht, dann ebenfalls. Willkommen in der Ausstellung Lost and Found, die von Nicole Six & Paul Petritsch für den Kunst-Zug TRAM gestaltet wurde. Charakteristisch für das Künstlerduo ist sein sensibler Umgang mit dem Umfeld in ortsspezifischen und kontextsensitiven Installationen. Derzeit entsteht in Wien ein neues Museum, das Haus der Geschichte Österreich, in dem Sie die bedeutsamen Objekte aus Ihrer Vergangenheit vielleicht finden. Wenn nicht, können Sie sich ans Fundbüro wenden. Nicole Six & Paul Petritsch zeigen Gegenstände, die in Zügen und auf Bahnhöfen verloren gingen und gefunden wurden, in unauffälliger Konfrontation mit Museumsexponaten. Auf der einen Seite ein Gegenstand, der jemanden abhandengekommen ist und vielleicht nie mehr seinem Daseinszweck zugeführt werden kann, auf der anderen Seite ein Artefakt, das gesetzlich geschützt und in einem Depot des Museums in der Wiener Hofburg eingeschlossen ist. Ein Gegenstand, der seinen Besitzer und seine Geschichte verloren hat, in Konfrontation mit einem Exponat mit dokumentierter Geschichte. Ausgelöschte Erinnerung versus zeit- und ortsspezifisches Erinnerungsstück. Was haben Sie heute im Zug vergessen?